Nachhall ist der am häufigsten verwendete Parameter zur Messung von Klang. Weitere wichtige Parameter sind die Schallstärke und -ausbreitung als auch die Sprachverständlichkeit.
Die Zeit, welche für das Abklingen des Schallpegels um 60 dB nötig ist, wird Nachhallzeit genannt. Die Nachhallzeit wird mit leistungsfähigen Lautsprechern mit kugelförmiger Abstrahlung und Messmikrofonen mit kugelförmiger Richtcharakteristik analysiert. Dafür werden die Lautsprecher und Messmikrofone an unterschiedlichen Orten im Raum positioniert. Mit Hilfe der Software werden die Schallstrahlen ausgewertet.
Auch die Raumgeometrie hat einen erheblichen Einfluss auf den Klang, weshalb diese unbedingt bei der Berechnung der Raumakustik berücksichtigt werden muss. Die Raumform und Oberflächenstrukturen spielen hier eine grosse Rolle. Professionelle Programme können die Räume dreidimensional abbilden und Böden, Wände, Decken und Einbauten ergänzen. Diese werden in schallabsorbierende und schallstreuende Objekte unterteilt.
Schall verteilt sich in Druckwellen und mechanischen Schwingungen. Die vom Menschen hörbaren Schallschwingungen liegen im Frequenzbereich von 20 bis 20'000 Hertz. Vom Gehör besonders deutlich wahrgenommen wird der Frequenzbereich von 100 bis 3200 Hertz. Ab 100 dB wird der Schalldruck als Schmerz empfunden.